Spanien
Spanisch gilt als Weltsprachen und gehört zu dem romanischen Zweig der Indogermanischen Sprachen. Ähnlich wie England, war auch Spanien eine große Schiffnation in der Geschichte, sodass in vielen anderen, vorwiegend Lateinamerika, Spanisch als Amtsprache gilt. Beispiele dafür sind Argentinien, Chile, Kuba oder Mexiko. Wobei sich das Spanisch in diesen Ländern von dem Spanisch in Spanien kaum unterscheidet, lediglich in Aussprache. In Spanien selbst gibt es drei Dialektgruppen, das Galicische, Katalanische und Baskische. Das Galicische wird hauptsächlich im Nordwesten des Landes gesprochen. Als Kerngebiet des Galicischen wird das Gebiet um A Corunia genannt. Das Katalanische wird vorwiegend im Nordosten Spanien und auf dem Balearischen Inseln gesprochen. Spezielle Ausrichtungen des Katalanischen wird in Valencia, dem Valencianisch und auf den Balearen, dem Mallorquinisch gesprochen. Als Kerngebiet des Katalanischen wird jedoch die Gegend um Barcelona genannt. Das Baskische wird in einem kleinen Gebiet nördlich Spaniens zur Grenze Frankreichs gesprochen. Mittlerweile gilt das Baskische als eigenständige Sprache, da es dem Spanischen gar nicht ähnelt.Auch sonst lässt sich das Baskische in keinem europäischen Sprachenstamm einordnen. Man unterscheidet sogar vom spanischen Baskisch, das wiederum eigene Dialekte besitzt wie Biskayisch und dem französischen Baskisch, welches auch eigene Dialekte besitzt, wie zum Beispiel das Laburdinisch. Das Kerngebiet des spanischen Baskisch ist das Navarra Territorium. Die Besonderheit in Spanien ist, dass Dialektgruppen in den jeweiligen Kerngebieten als Amtsprache akzeptiert werden. Als Haupt-Amtsprach in Spanien gilt das Kastilische, welches das größte Sprachgebiet Spaniens einschließt und die Gegend um Madrid als Kerngebiet
nennt.
